Museum Plagiarius in Berlin
KulturBrauerei
Gebäude 4.3, Aufgang W, ehem. Pichhalle
Schönhauser Allee 37
10777 Berlin
Tel: 030 53 21 29 44,
Fax: 030 53 21 29 47
Internet: http://www.plagiarius.com
kluge@museum-plagiarius.de
Sammlung von mehr als 150 Plagiaten und Fälschungen der dreistesten Ideendiebe,
denen seit 1977 der gefürchtete schwarze Zwerg mit der goldenen Nase
verliehen wurde.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 20 Uhr
Nahverkehrsanbindung:
U-Bahn-Haltestelle Eberswalder Straße
_________________________________________________________________
Für Kinder ab 4 Jahren, die neugierig sind, die etwas erfahren wollen über
sich und die Welt, ist das MACHmit! Museum für Kinder der richtige Ort. Es
gibt Ausstellungen für Kinder, ein riesengroßes Kletterregal, eine
Museumsdruckerei, einen begehbaren Raum aus Spiegeln, Kunst-Werkstätten, einen
Historischer Seifenladen und das Museumscafé.
_________________________________________________________________
Sammlung industrielle Gestaltung
In der Kulturbrauerei
Knaakstraße 97
10435 Berlin
Tel. 030 44 31 78 68
z.Zt. wg. Umbau geschlossen
Das kulturgeschichtlich
orientierte Designmuseum widmet sich in erster
Linie der ostdeutschen Alltags- und Produktkultur.
_________________________________________________________________
Zimmermeister Brunzel baut ein Mietshaus
Bauen und Wohnen in Prenzlauer Berg um 1900
Die geschlossene, gründerzeitliche Bebauung im Gebiet um den Helmholtzplatz
entstand zwischen 1880 und 1900. Tausende von Migranten suchten in dieser Zeit
nach Arbeit und Wohnraum in Berlin. In dieser Zeit erfolgte die Bebauung der
Parzelle Dunckerstraße 77 von Zimmermeister Heinrich Brunzel, der sich trotz
geringen Eigenkapitals, hohe Gewinne durch Verkauf oder Vermietung erhoffte.
Zimmermeister Brunzel scheiterte an den finanziellen Belastungen des Bauvorhabens.
Hundert Jahre später lebt das Wohnhaus, seine Einrichtung, die Lebensverhältnisse
und seine Bewohner wieder auf.
Bis in das Jahr 2000 zeigte das Bezirksamt Prenzlauer Berg und die Stiftung
Stadtmuseum die Ausstellung "Stube, Kammer, Küche -Arbeiterleben um 1900."
Als die Ausstellung endete, beschlossen die Herbstlaube und die Senioren, die
die Ausstellung betreut hatten, wieder solch eine Ausstellung einzurichten.
Dank des Engagements der Beteiligten, der finanziellen Unterstützung vom Quartiersmanagement
und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, konnte das Projekt "Zimmermeister
Brunzel baut ein Mietshaus" im Jahre 2003 realisiert werden. Im Rahmen
einer Ausstellung wird auf 50 qm2 eine Stube, Kammer und eine Küche gezeigt,
wie sie um 1900 in einem Vorderhaus eingerichtet waren. Gleichzeitig informiert
die Ausstellung über die unterschiedlichen Wohnbedingungen und Lebensverhältnisse
der Bewohner dieses Hauses. Durch die Rekonstruktion der damaligen Lebensverhältnisse
entsteht ein Ort wo jung und alt, ihre Erfahrungen und Lebensgefühle austauschen
können. Zum anderen erklären die Räumlichkeiten aber auch Geschichte und regen
zum Nachdenken an. Hätte der Zimmermeister Brunzel das gewusst, wäre er sicherlich
stolz gewesen!
Öffnungszeiten:
Di + Do 11 - 17 Uhr, Sa 11 - 16 Uhr,
Mi nach Vereinbarung
Eintritt freiAuskünfte und Infos:
Seniorenfreizeitstätte Herbstlaube
Dunckerstraße 77
Karin Ehrlich, Telefon: 4452321
Prenzlauer Berg Museum
Bernt Roder, Telefon: 4240109